Auch in diesem Jahr wird es von den Gewerkschaften vielfältige Aktionen zum 1. Mai geben: Der DGB-Ortsverband Bad Kreuznach lädt wieder zur 1. Mai-Feier nach Bad Kreuznach auf den Kornmarkt ein. Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im Kreis Bad Kreuznach ruft ihre Mitglieder zur Teilnahme an der Demonstration und Kundgebung des DGB zum 1. Mai in Bad Kreuznach auf.
Auch hundert Jahre nach dem ersten internationalen Frauentag werden Frauen in unserem Land beim Lohn systematisch diskriminiert. Das ist nicht nur ein sozialpolitischer Skandal, es verstößt auch gegen das Diskriminierungsverbot des Grundgesetzes. Hier muss der Gesetzgeber endlich handeln. Auch hier muss der Grundsatz gleicher Lohn für gleiche Arbeit gelten. Die SPD hat ein Entgeltgleichheitsgesetz vorgeschlagen, mit dem dieser Missstand endlich beendet werden kann.
Ein Blick hinter die Kulissen des Beschäftigungsaufschwungs offenbart eine tiefgreifende Krise unserer Arbeitsgesellschaft. Der Niedriglohnsektor ist mit 22 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten massiv angewachsen, besonders Frauen arbeiten in diesem Bereich. Diese Entwicklung muss endlich gestoppt und umgekehrt werden.
Ab 1. Mai gilt die uneingeschränkte Freizügigkeit für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus den mittel- und osteuropäischen Mitgliedstaaten, die 2004 der EU beigetreten sind. Arbeitnehmerfreizügigkeit gehört zu den Grundprinzipien des zusammenwachsenden Europas. Grundlage für die Akzeptanz der grenzüberschreitenden Freiheiten ist die Existenz des fairen Wettbewerbs. Das bedeutet allerdings: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.
Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD im Kreis spricht sich mit Nachdruck für den Ausstieg aus der Atomenergie und den massiven Einstieg in erneuerbare Energien, deren Ausbau, Energieeffizienz- und Energieeinsparinvestitionen sowie dezentrale kommunale Strukturen einer nachhaltigen und ökologisch verträglichen Energiegewinnung aus. Zu einer energiepolitischen Wende gibt es schon lange keine Alternative, heißt es in einer Presseerklärung der sozialdemokratischen Arbeitnehmer.
Der 1. Mai 2011 steht unter dem Eindruck der nuklearen Katastrophe in Japan. Diese Katastrophe hat einmal mehr deutlich gemacht: Die Natur lässt sich nicht vom Menschen beherrschen. Und: Atomkraft ist nicht sicher - weder vor Naturgefahren, noch vor menschlichem Versagen, technischen Unwägbarkeiten oder Terroranschlägen. Daraus müssen endlich Schlussfolgerungen gezogen werden: Das Atomzeitalter muss zu Ende gehen – so schnell wie möglich, aber vor allem dauerhaft und unumkehrbar.
Ab 1. Mai können Arbeitnehmer aus acht der zehn osteuropäischen EU-Staaten ohne jede Einschränkung eine Beschäftigung in Deutschland annehmen. Zudem fallen auch die Beschränkungen für die Entsendung von Arbeitnehmern aus diesen Ländern weg sowie für die grenzüberschreitende Leiharbeit weg.
Europa wachse mit der Geltung der Arbeitnehmerfreizügigkeit weiter zusammen.
Der Bundestagsabgeordnete Fritz Rudolf Körper weist Betriebs- und Personalräte aus den Landkreisen Bad Kreuznach und Birkenfeld auf die Möglichkeit der Teilnahme an einer Konferenz der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin hin. Die am 29. Juni 2011 durchgeführte Veranstaltung steht unter dem Motto Gesundheit zukunftssicher organisieren
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In der Gaststätte Zur Linde
in Waldböckelheim trafen sich kürzlich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im SPD-Kreisverband Bad Kreuznach.
Neben aktiven Mitgliedern der sozialdemokratischen Arbeitnehmer konnte AfA-Kreisvorsitzender Michael Simon auch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden der SPD, Denis Alt begrüßen, der sich über die Einladung freute und dafür bedankte.