Wenn drei Tage lang der Duft von fruchtigem Zwetschgenmus durch die Roxheimer Untere Kirchgasse , aus alter Zeit auch Knüppelgasse genannt, zieht, ist klar: Der SPD Ortsverein kocht wieder nach alter Tradition Latwerch in den kupfernen Kesseln. In diesem Jahr waren es 700 kg Obst die aus einem rheinhessischen Obstgut den Weg nach Roxheim fanden um dort zum leckeren Brot-, Kuchen- oder sonstigem süßer Aufstrich verarbeitet zu werden. „Damit sind wir allerdings an unserer Kapazitätsgrenze angekommen,“ berichtete Ortsvereinsvorsitzender Michael Schaller, der als Gäste auch die MdL Dr. Denis Alt und Carsten Pörksen und den Kreisvorsitzenden Hans-Dirk Nies begrüßen durfte. Viele Stammkunden bringen bereits Tage vorher ihre Gefässe zum Füllen vorbei oder bestellen im Voraus - auch die leckeren Pflaumenkuchen aus der TuS Küche. Mit bald 15 Helferinnen und Helfern wurden die Früchte in 5 Stunden Arbeit von den Kernen befreit, dann in einem Fleischwolf grob zerkleinert und in die beiden großen, mit Holz beheizten Kessel gefüllt. Und dann gings ans Rühren. Zwischen 12 und 14 Stunden brauchte die gesamte Mannschaft, bis das Mus die nötige Konsistenz hatte – und das für jeden der insgesamt 6 Kessel die gekocht wurden. Stv. Vorsitzender Alfred Heil, in dessen Weingut die Aktion stattfand, schmeckte dann gemeinsam mit Frank Bellmann ab. „Noch einen halben Teelöffel Gewürz, das extra in einer Apotheke aus entspr. Zutaten zusammengestellt wurde, gehört hinein – oder vielleicht noch ein wenig Zucker?“ Die geheim gehaltene Gewürzzusammenstellung bringt schließlich noch den nötigen Pfiff – ohne den Zwetschgengeschmack zu überlagern , was ja für Kenner der "Latwerch-Szene" sehr wichtig ist. Zum Abschluss der Veranstaltung, bei der das Team des TuS 06 Roxheim um Vorsitzende Petra Braun wie immer für die Bewirtung der Gäste mit Kartoffelsuppe und Zwetschgenkuchen sorgte, wurden dann noch weitere Schmankerl geboten. Für das leibliche Wohl wurde in der Holzkiste leckerer Spieß- und Krustenbraten in 6 Liter Riesling gegart und den musikalischen Part übernahmen in diesem Jahr Ken “Majiken” Legendre , ein international aktiver Profimusiker. In der sehr gut gefüllten Straußwirtschaft Heil wurde bei „Moonshadow, Wild World, Lady D`Arbanville, The First Cut ist the Deepest oder Hotel California geschwoft. Etliche Zugaben mussten her ehe der musikalische Teil des Rahmenprogrammes , nicht ohne die bekannte "Hutsammlung" zur Musikerentlohnung beendet war. Vom Erlös wird wieder ein Teil an das Kreuznacher Frauenhaus gehen und den Roxheimer Kindergarten möchten die Roxheimer Genossen und Genossinnen mit 100 Liter naturtrübem Apfelsaft bedenken. Außerdem gilt es am Rastplatz „Bergblick“ wieder zu investieren. Und wer jetzt noch etwas von dem leckeren Mus haben möchte braucht sich nicht mehr zu sputen : Ausverkauft wurde schon am Jahrmarktsdienstag gemeldet!
Der sozialdemokratische Landtagskandidat im Wahlkreis 17, Michael Simon, hält gar nichts von den Plänen der Landes-CDU und ihrer Landesvorsitzenden Julia Klöckner, wieder Kita-Beiträge einzuführen. Für den Sozialdemokraten ist dies der völlig falsche Weg. Im Kern werde damit eine Politik der Familienfreundlichkeit mit Füßen getreten, da könne Klöckner noch so sehr versuchen, mit einer Staffelung der Beiträge dem Ganzen einen sozialen Anstrich zu geben.
Nach Simons Auffassung streue die Union den Familien damit Sand in die Augen. Fakt sei, sie werden belastet. „Für mich ist klar, Bildung und individuelle Förderung von Anfang gehen vor. Die SPD Rheinland-Pfalz steht zurecht für Gebührenfreiheit von der Kita bis zur Hochschule, denn nur so können wir allen Kindern, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern und ihrer sozialen Herkunft, Chancengleichheit in der Bildung beziehungsweise gleiche Startchancen ermöglichen. Außerdem darf nicht vergessen werden, dass Familien durch die Gebührenfreiheit deutlich entlastet werden. All dies scheint die rheinland-pfälzische Union völlig auszuklammern. Da nützt es wenig, die Familienfreundlichkeit immer wie eine Monstranz vor sich her zu tragen, die Forderung nach Kita-Gebühren ist das Gegenteil davon“, so Michael Simon.
Michael Simon: „Inklusion und die soziale Teilhabe von Menschen mit Behinderungen muss auch im Alltag vor Ort gelingen – Vereine, Gruppen, Organisationen und Verbände haben hier wichtige Funktion“
Kreis Bad Kreuznach
Michael Simon, Landtagskandidat der SPD im Wahlkreis 17 (Bad Kreuznach), liegt das Thema Inklusion und die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sehr am Herzen. Gleichzeitig möchte er den Inklusionsbegriff nicht ausschließlich auf den schulischen und den Kita-Bereich reduziert wissen.
Genauso wichtig für die Entwicklung von Kindern ist seines Erachtens die soziale Integration und Teilhabe vor Ort, im Ort, erklärt der Sozialdemokrat. Eine Politik der Inklusion solle vor allem auch dort ansetzen, wo es nicht nur um Leistung, Noten, gegenseitige Vergleiche und Konkurrenz geht, sondern im Alltag und im kommunalen Gemeinwesen direkt.
„Inklusion und die soziale Teilhabe von Menschen mit Behinderungen muss auch im Alltag vor Ort gelingen – Vereine, Gruppen, Organisationen und Verbände haben hier wichtige Funktion“, unterstreicht Simon. Damit dies gut gelinge, müssten die örtlichen und lokalen Vereinszusammenhänge sowie die Übungs- und Gruppenleiter und alle interessierten Mitglieder von Vereinen und Verbänden Unterstützung erhalten und die Möglichkeit haben, fortgebildet zu werden sowie eine entsprechende fachliche Beratung zu erhalten.
Simon sieht hier ein enormes Potential und eine große Chance, wenn es darum geht, die soziale Integration von Menschen mit Behinderungen zu fördern. Bereits jetzt gebe es schon gute Beispiele, jedoch dürfe es nicht bei Beispielen bleiben. „Vielmehr müssen wir insgesamt weiter kommen“, macht der Sozialdemokrat deutlich.
Er zeigt sich zuversichtlich, dass Vereine, örtliche und regionale Zusammenhänge sowie Organisationen, ob Sport- und Turnvereine, die Feuerwehren, Musikvereine oder andere, hier gerne ihren Beitrag leisten wollen. Dabei sollte man sie jedoch unterstützen. Nur so werde dieser wichtige Prozess funktionieren, betont Michael Simon.
Bad Kreuznach
Im Rahmen seiner Informationsbesuche vor Ort besuchte der Wahlkreiskandidat der Sozialdemokraten im Wahlkreis 17, Michael Simon, jüngst den Kreisverband des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Bad Kreuznach. Im Gespräch mit dem ASB-Kreisvorsitzenden Matthias Lau und dem ASB-Kreisgeschäftsführer Michael Böhme konnte er sich über das breit gefächerte Angebot an Hilfen informieren, das der ASB anbietet.
Seit seiner Gründung im Jahr 1888 bietet der Arbeiter-Samariter-Bund Hilfsdienste für Menschen an, etwa in der Altenhilfe, in der ambulanten Pflege, im Rettungsdienst und in der Erste-Hilfe-Ausbildung und weiterer medizinischer und pflegerischer Schulungen. Ein aktuell und sicher auch in den kommenden Jahren ganz wichtigen Bereich der Hilfe stellt die Arbeit mit Asylsuchenden und Flüchtlingen dar, wie Michael Böhme dem SPD-Wahlkreiskandidaten zu berichten wusste.
Simon zeigte sich sehr beeindruckt von den vielfältigen Hilfen und betonte zugleich, dass alle sozialen Hilfsdienste vor große Herausforderungen gestellt würden. Nicht zuletzt der demografische Wandel und die zu erwartende Zunahme von Menschen mit Pflegebedürftigkeit, aber auch eine humanitäre Arbeit mit Menschen, die geflüchtet sind, seien aus seiner Sicht nur einige Felder, die neben den klassischen Angeboten der Hilfsdienste politischer Unterstützung bedürften.
Er versprach, jederzeit ansprechbar für die Anliegen der Hilfsdienste zu sein und helfen zu wollen die Rahmenbedingungen ihrer Arbeit weiter zu verbessern.
Der SPD-Stadtverband Bad Kreuznach und der SPD-Arbeitskreis Bad Münster am Stein-Ebernburg laden ein:
Fahrt nach Mainz mit Besuch des Landtags und der Ausstellung „Ritter! Tod! Teufel? Franz von Sickingen und die Reformation“ im Landesmuseum am 19. September 2015
Im Jahr 2017 begehen wir in Deutschland das 500-jährige Jubiläum der Reformation. Die aktuelle Lutherdekade von 2008 bis 2017 lädt mit vielfältigen Veranstaltungen und Angeboten in ganz Deutschland zur Spurensuche an Originalschauplätzen der Reformation ein. Auch die Ebernburg und Ritter Franz von Sickingen hatten erheblichen Anteil an den gravierenden gesellschaftlichen Umwälzungen, die von der Reformationsbewegung ausgingen. Was aber genau hat sich auf der Ebernburg zu jener Zeit abgespielt? Und welche Rolle spielte Sickingen dabei?
Seit einem Vierteljahrhundert veranstaltet der SPD-Arbeitskreis Bosenheim sein monatliches Seniorentreffen, was in diesem Jahr als Sommerfest organisiert war. Wie immer hatten fleißige Hände Speisen und Getränke vorbereitet, womit die zahlreichen Besucher beim gastgebenden Schützenverein verwöhnt wurden. Ein Schätzspiel und gute Gespräche von Mensch zu Mensch sorgten für Kurzweil.
Vorsitzende Gisela Meinert kann wirklich stolz sein auf ihr Team; das nächste Treffen der Seniorinnen und Senioren ist für den September bereits geplant.
Unser Bild zeigt die emsigen Helferinnen und guten Seelen der Veranstaltung Anke Denzer-Heim, Birgitt Hermann und Marianne Hermann, die 25 Jahre lang bei der „Helfermannschaft“ ist, eingerahmt von Teilnehmern aus dem Stadtverbandsvorstand der SPD und der Stadtratsfraktion Vorsitzender Andreas Hentschel, Peter Grüßner, Karl-Josef Flühr und Gernot Bach.
Aus der Kulinarischen Sommernacht wurde "Wein im Park" und die Organisation hat nach der Fusion gewechselt.
Zum Frühschoppen im (wieder) ansprechenden Kurpark trafen sich v.l.n.r.: MdL Carsten Pörksen, SPD-Kreisvorsitzender Hans-Dirk Nies, Fraktionsvorsitzender im Ortsbeirat Erich Menger, Pressereferent Gernot Bach, Sonja Miedl aus dem SPD-Arbeitskreis BME, Fraktionsvorsitzender im Stadtrat Bad Kreuznach Andreas Hentschel, SPD-Stadtverbandsvorsitzender Günter (Günni) Meurer, Vorstandsmitglied Birger Hartnuß und Volker Konopka.
Herzlich begrüßt wurde der Kandidat der SPD für den Wahlkreis, Michael Simon (Pfaffen-Schwabenheim).
Insgesamt rund 2,7 Milliarden wird der Bund zusätzlich in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur investieren und damit einer lange geforderten Forderung der Länder nachkommen. Hiervon fließen 293 Millionen Euro in den Erhalt und den Ausbau der Bundesfernstraßen in Rheinland-Pfalz, so die erfreuliche Mitteilung von Bundesverkehrsminister Dobrindt von gestern.
Dieser hohe Anteil für Rheinland-Pfalz ist sicherlich auch durch die vorausschauenden Planungen des Landesbetriebs Mobilität bedingt, der sinnvolle Projekte früh zur Baureife führte, da vom Bund nur abgeschlossene Planungen in sein Programm aufgenommen wurden.