SPD Gemeindeverband Rüdesheim


Mit uns auf dem richtigen Weg durch unsere Heimat

18.09.2016 / Veranstaltungen

SPD Rehborn lädt zum Herbstfest

REHBORN. Der SPD-Ortsverein lässt eine Tradition aus den vergangenen Jahren wieder aufleben:

Am Samstag, 1. Oktober 2016, ab 15 Uhr, gibt es eine Neuauflage seines Herbstfestes.

Hierzu lädt er alle Mitglieder, Freunde, Rehborner und Nicht-Rehborner an die Grillhütte der Wirtschaft „Zum Radler“ am Draisinen-Haltepunkt Rehborn herzlich ein.

Auf dem Programm steht eine „Politische Stunde“ mit dem Landtagsabgeordneten Dr. Denis Alt aus Bad Sobernheim und dem SPD-Kreisvorsitzenden und Landratskandidaten Hans-Dirk Nies.

Für die Kleinen liest Gabriele Wenke spannende Geschichten vor. Den musikalischen Rahmen gestaltet Tom Niklas Roland am Klavier.

Selbstverständlich ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Es gibt selbst gebackenen Kuchen sowie Leckeres vom Grill.

 

15.09.2016 / AntiFa/Migration

SPD-Jugend ruft zur Sachlichkeit in Moscheedebatte auf

Die Kreuznacher Jusos beobachten die aktuellen Vorgänge rund um die geplante DITIB Moschee mit wachsender Sorge. Als betont weltoffener Verband sieht die SPD-Jugend jede Einflussnahme der Regierung Erdogan auf den Verein DITIB mehr als kritisch. Türkische Politik, insbesondere eine, die unverhältnismäßig harsch gegen die Opposition vorgeht und Prinzipien des Rechtsstaats missachtet, kann und darf nicht in Deutschland propagiert werden. Aus diesem Grund zeigen die Jusos Verständnis für die kritischen Blicke, die von Kreuznacherinnen und Kreuznachern auf das Bauvorhaben gerichtet werden.

"Zugleich rufen wir jedoch ausdrücklich zur Besonnenheit auf!" appelliert der Juso-Kreisvorstand. Eine, leider lautstarke, Minderheit habe sich verbal auf den Moschee-Bau eingeschossen und erzeuge eine Stimmung, die von dem westlichen Ideal des Rechtsstaats denkbar weit entfernt ist. Dass der Planiger Ortsbeirat den Stopp des Vorhabens fordert, heizt die Stimmung aus Sicht der Jusos nur unnötig an.

 

09.09.2016 / Kommunales

Bürgerbus in der Verbandsgemeinde Rüdesheim - Beschlussfassung in kommender VG-Ratssitzung

Mitmenschen, die nicht mehr mobil sind - gerade ältere Mitmenschen - haben immer größere Probleme beim Bewältigen ihrer Alltagsgeschäfte. Einkäufe, Arzt- und Apothekenbesuche, der Besuch kultureller Veranstaltungen und touristischer Angebote - all das sind keine Selbstverständlichkeiten für Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, sich unabhängig und flexibel "von A nach B" zu bewegen.

Die Teilnahme am Leben ist es, die das Leben erst lebenswert macht. In ländlichen Regionen sind Menschen, die nicht mehr mobil sind, völlig aufgeschmissen und - wenn Hilfe aus Verwandschaft oder Nachbarschaft nicht möglich ist - nicht mehr in der Lage, am Leben teilzunehmen, ihre Geschäfte zu besorgen und ein altersgerechtes Leben zu führen.

Aus diesem Grund und aufgrund der überragenden Erkenntnisse gleicher Projekte in anderen Verbandsgemeinden haben wir in dieser Woche einen Antrag auf die Analyse einer Machbarkeit eines Bürgerbus-Angebotes in der VG Rüdesheim gestellt. Der Antrag hat folgenden Wortlaut:

"In der BWL-Diplomarbeit von Frau Viktoria Herzog, die die Erhaltung der Mobilität im ländlichen Raum zum Gegenstand hat, werden 4 kleine Gemeinden des Landkreises Bad Kreuznach ganz genau unter die Lupe genommen - unter anderem auch die unserer Verbandsgemeinde angehörige Ortsgemeinde Winterbach. Heraus kommen am Ende ganz konkrete Vorschläge für jede Gemeinde – in Winterbach ein Bürgerbus. Die Berichterstattung aus der lokalen Presse zu Frau Herzogs Diplomarbeit ist beigefügt.

Wir möchten auch explizit auf die Zitate des Landrates eingehen, der „mit der Diplomarbeit die Möglichkeiten wissenschaftlich fundiert bewiesen sieht“ und „nun schauen möchte, was von diesen Vorschlägen auf VG-Ebene umgesetzt werden kann“. Auch sei es ihm wichtig, dass „entsprechende Prozesse angestoßen würden“.

Lassen Sie uns einen solchen Prozess anstoßen und feststellen, ob und inwieweit ein solches Bürgerbus-Angebot in der Verbandsgemeinde Rüdesheim realisierbar ist. Wenn eine Machbarkeit gegeben ist, besteht für die Verbandsgemeinde Rüdesheim die großartige Möglichkeit, den Menschen, die aus verschiedensten Gründen auf Mobilität angewiesen sind, Lebensqualität zurückzugeben. Das Leben im ländlichen Raum – auch in der Verbandsgemeinde Rüdesheim – könnte hierdurch eine deutliche Aufwertung erfahren, gerade und insbesondere für die älteren Menschen unserer Bevölkerung.

Daher beantragen wir die Aufnahme eines Tagesordnungspunktes in die nächste Sitzung des Verbandsgemeinderates (planmäßig 29.09.2016) gemäß § 34 Abs. 5 Satz 2 GemO, welcher folgende Beschlussfassung zum Gegenstand hat:

„Der Verbandsgemeinderat möge beschließen, im Rahmen der Projektbetreuung durch das nexus-Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung GmbH die Machbarkeit eines Bürgerbus-Angebotes in der Verbandsgemeinde Rüdesheim zu analysieren.“

 

 
vlnr.: R. Koch, A. Frey, K. Barthelmeh, P. Stolz, H. Nies, G. Bach, P. Zander, M. Simon. Es fehlen: E. Brakhuis, P. Erb

09.09.2016 / Pressemitteilung

Peter Stolz aus Feilbingert ist neuer AfA-Kreisvorsitzender – Er folgt dem langjährigen Vorsitzenden Michael Simon

Bad Kreuznach / Bad Münster am Stein Ebernburg

Im Stadtcafe im Stadtteil Bad Münster am Stein Ebernburg traf sich die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im SPD-Kreisverband Bad Kreuznach zu ihrer Kreiskonferenz. Die sozialdemokratischen Arbeitnehmer wählten dort einen neuen Kreisvorstand.

Michael Simon, der das Amt als AfA-Vorsitzender sechs Jahre inne hatte, kandidierte nicht mehr für diese Funktion. Dies hatte der Sozialdemokrat schon vorab angekündigt. Nach vier Jahren als stellvertretender Vorsitzender und sechs Jahren als Vorsitzender war aus Sicht von Simon, der seit einigen Wochen auch DGB-Kreisvorsitzender ist, Zeit für den Wechsel an der AfA-Spitze. Und dieser ist gelungen. 

Zum neuen AfA-Kreisvorsitzenden wählte die Konferenz Peter Stolz aus Feilbingert, der dem Vorstand bisher als Beisitzer angehörte.

 

06.09.2016 / Pressemitteilung

SPD-Arbeitskreis Integration und Vielfalt zum Bau einer Moschee, einer Versammlung in Planig und dem „Burkini-Ärger"

Nach dem Jahrmarkt und dem Ende der Schulferienzeit meldet sich der Arbeitskreis Integration und Vielfalt in der Bad Kreuznacher SPD noch einmal zu Wort. Vorsitzender Paul Zander: „Wir hatten über mehrere Wochen Gelegenheit, unsere Befürchtungen im Hinblick auf Stimmungsmache gegen den Bau einer Moschee in unserer Stadt bestätigt zu finden. Unwahrheiten, Halbwahrheiten, Gerüchte und üble Bemerkungen machen die Runde, gipfeln in rechtspopulistischen Stammtischparolen, die Versammlung im Stadttteil Planig war leider keine Ausnahme.

Uns besorgt, dass auch Mandatsträger in Räten, die auf das Grundgesetz unseres Landes verpflichtet sind, sich offensichtlich immer mehr von der mit Verfassungsrang garantierten Religionsfreiheit und der Zusage zur ungestörten Ausübung (Art. 4 GG) entfernen, gleichwohl lautstark von muslimischen Mitbürgern Verfassungstreue einfordern. Dies kann nicht unkommentiert bleiben.